Search Results
Search this site
14 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- New York - Gotham City
Es ist der 27. Mai 2017 und für uns heisst es heute: Ab nach New York!! Für jene die es noch nicht wissen, wir sind grosse USA-Fans, deshalb ist es für uns immer besonders aufregend, wenn wir die Reise über den grossen Teich antreten. Aber auf diesen Trip sind wir irgendwie besonders gespannt. So viel haben wir schon von New York gehört und wie oft haben wir diese Stadt schon in diversen Filmen betrachten können. Am Flughafen Zürich stellen wir uns bereits vor wie wir in wenigen Stunden mit dem gelben Taxi über die Brooklyn Bridge fahren, genauso wie Kevin allein in New York. Unser Flug startet um 09:50 Uhr und dauert 9 Stunden. Wie immer, wenn wir aus dem Flugzeug in Amerika steigen, erfüllt uns die Tatsache wieder auf amerikanischem Boden zu sein mit einer tiefen Freude. Für uns heisst es nach der Ankunft direkt mit dem GELBEN Taxi ins Hotel. Und wir müssen ehrlich zugeben da wir von der Stadt so geflasht sind, wissen wir gar nicht ob er mit uns jetzt tatsächlich über die Brooklyn Bridge gefahren ist. Unser Hotel Hyatt Centric Times Square ist wie es der Name schon sagt, direkt am Times Square, also im eigentlichen Zentrum von Manhatten. Wir können dieses Hotel aufgrund der Lage nur empfehlen und die Zimmer sind sauber und modern. Nachdem wir uns im Zimmer eingerichtet haben, entscheiden wir uns den ersten Abend am Times Square zu verbringen. Jeder der schon mal dort war, weiss wie beeindruckend es ist. Die vielen Lichter, riesige bewegende Reklamen, der singende Cowboy in Unterwäsche, viele andere Strassenkünstler und wir zwei mittendrin. Wir essen im Olive Garden, ein super Restaurant mit riesigen Portionen, wahnsinnig gutem italienischen Essen und Drinks, die es in sich haben. So könnt ihr euch vorstellen wie erschöpft wir nach den Drinks, dem langen Flug und den vielen Eindrücken ins Bett fallen. Einen Wunsch habe ich (Joyce) noch bevor wir schlafen - «können wir das Fenster offenlassen?». Dieser Lärmpegel, mit den Sirenen, der Musik etc. gibt mir auch bei geschlossenen Augen das Gefühl genau hier in New York beim Times Square zu sein und das zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Unser erster Tag in New York! Als erstes geht es direkt um die Ecke zur berühmten Magnolia Bakery. Diese Bäckerei kennt man aus der Serie «Sex and the City» und für alle die Süsses lieben, ihr müsst diese Bäckerei besuchen. Nach unseren feinen Cupcakes wollen wir uns das Wahrzeichen von New York ansehen. Die Freiheitsstatue oder wie sie im englischen genannt wird «Lady Liberty». Es gibt die Möglichkeit die Freiheitsstatue zu besuchen und bis zur Krone raufzugehen. Wir entscheiden uns jedoch für die kostenlose Variante. Die Staten Island Ferry die mehrmals täglich von der Südspitze von Manhattan nach Staten Island fährt ist kostenlos und bei der Überfahrt hat man einen super Blick auf die Freiheitsstatue. Für uns hat diese Ansicht vollkommen ausgereicht. Achtung, bevor man auf die Staten Island Ferry steigt, gibt es viele Anbieter die einem eine Bootstour anbieten wollen und behaupten, dass man von der kostenlosen Ferry keine Sicht auf die Freiheitsstatue hat, dies stimmt nicht. Da wir uns nach der Rückfahrt direkt in lower Manhatten befinden, entscheiden wir uns die Wallstreet entlang zum 9/11 Memorial zu gehen. Ich glaube wir alle können uns noch genau an die Tragödie von 09/11 erinnern. Es geht es uns durch Mark und Bein als wir an dem Ort ankommen, wo sich diese Katastrophe abgespielt hatte. Da wo einst die beiden Twin Tower standen, befinden sich nun zwei Brunnen und in den Rändern sind die Namen aller verstorbenen eingraviert. Wir stehen eine Weile lang wortlos da. Rundum die Gedenkstätte ist es sehr ruhig, die Leute halten inne. Als nächstes möchten wir gerne den Stadtteil Little Italy besuchen, um etwas feines zu essen. Wir kennen Little Italy ebenfalls aus einigen Filmen und sind deshalb erfreut, dass der Stadtteil genauso aussieht, wie wir ihn uns vorgestellt haben. Wir haben das Gefühl in Italien gelandet zu sein. Auf der Strasse gibt es verschiedene Essenstände und wir entscheiden uns für Pizza und als Dessert feine Cannolis. Obwohl wir von dem Ereignisreichen Morgen bereits sehr müde sind, beschliessen wir uns den Stadtteil SoHo, welcher nur ca. 10 min Fussmarsch entfernt ist zu besuchen. SoHo hat ein ganz spezielles Flair. Es hat viele Cafés, Kunstgalerien und unzählig viele Boutiquen. Wer hier also Shoppen möchte kommt hier nicht zu kurz. Da in SoHo viele Filme sowie Serien gedreht wurden, haben wir das Gefühl schonmal hier gewesen zu sein. Wir schlendern noch ein wenig durch die Strassen, bevor wir beschliessen ein Taxi zurück ins Hotel zu nehmen um uns ein wenig auszuruhen, den heute Abend haben wir Tickets für die Lion King Show am Broadway. Nachdem wir uns einwenig ausgeruht und frisch gemacht haben, sind wir ready für das Musical am Broadway. Wir empfehlen euch, die Tickets bereits im Voraus zu kaufen, da die Shows meistens bereits Wochen im Voraus ausverkauft sind. Das Musical war der absolute Hammer, das beste welches wir je gesehen haben. Die Schauspieler sowie der Gesang und die ganze Bühnenkulisse war wirklich magisch. Für uns ab jetzt ein absolutes Muss bei jedem New York Besuch! Es ist nun bereits der dritte Tag in New York und da das Wetter heute nicht mitspielen will, beschliessen wir den Tag in einem der grössten Outlet Shopping Malls zu verbringen. Das Woodbury Common Outlet ist zwar ein wenig ausserhalb von Manhattan aber es gibt einen direkten Bus vom Bus Terminal «Port Authority». Ein Tipp von uns, direkt am Bus Terminal gibt es die Carlo’s Bakery. Vielleicht kennt ihr die Sendung Buddys Tortenwelt? Genau aus dieser Sendung ist diese Bakery und ein kleines Versprechen von uns, bei diesen Torten läuft bestimmt jedem das Wasser im Mund zusammen. Wir gönnen uns eine Torte to go und können so während der ganzen Fahrt in die Mall unsere Torte geniessen. In der Shopping Mall angekommen müssen wir uns als Erstes einen Flyer holen um uns überhaupt einen Überblick verschaffen zu können, denn diese Mall ist riesig! So verbringen wir den ganzen Tag in der Mall und genehmigen uns einige Schnäppchen. Als wir mit dem Bus zurück in Mahatten sind, bringen wir unsere Einkäufe ins Zimmer und entscheiden uns fürs Abendessen für das Hard Rock Café. Wir lieben die Atmosphäre in allen Hard Rock Restaurants. Das Betrachten der originalen Filmrequisiten ist perfekt um die Wartezeit zu verkürzen. Alle die für eine Weile in die Welt der Filme eintauchen möchte und dabei noch einen feinen Burger verschlingen möchten, sind im Hard Rock Café genau richtig. Ein neuer Tag bricht an und das Wetter ist heute wieder auf unserer Seite. Deshalb geht es heute in den Central Park. Der Central Park ist riesig, nämlich fast so gross wie 500 Fussballfelder. Wir holen uns auf dem Weg noch in der Magnolie Baker ein paar Cupcakes und mieten am Parkeingang zwei Fahrräder, denn wir möchten möglichst viel vom Park sehen. Fahrrad-Mietstationen gibt es im Central Park genügend und auch die Preise sind alle ziemlich gleich. Wir mieten die Fahrräder für eine Stunde und folgen dem Fahrradweg. Überall gibt es verschiedene Sportarten, welche gerade gespielt werden. Wir entscheiden uns bei einem Softball Spiel einen Stopp zu machen und zuzusehen. Leider geht die Stunde so schnell vorbei, dass wir bei der Rückfahrt echt Gas geben müssen. Wir empfehlen euch deshalb, falls ihr ebenfalls Fahrräder mieten wollt dies für mindestens zwei Stunden zu machen. So habt ihr genügend Zeit den Park anzuschauen und müsst nicht hetzen. Auch nach der Rückgabe der Fahrräder entscheiden wir uns den Nachmittag im Central Park zu verbringen. Wir holen uns an einem Stand Hotdogs und setzen uns auf die Wiese und obwohl uns der Hotdog überhaupt nicht schmeckt, geniessen wir das rege Treiben um uns herum. Wir quatschen über Gott und die Welt und merken überhaupt nicht, wie die Zeit vergeht. Als es bereits später Nachmittag ist, spazieren wir Richtung Hotel, flanieren noch einwenig durch die Strassen und Läden und entscheiden uns den Tag mit einer traditionellen Pizza nach New Yorker Art zu beenden. Heute ist bereits unser letzter Tag in New York! Es heisst für uns wieder früh aufstehen, denn wir wollen die Stadt noch von oben bestaunen, also ab aufs Empire State Building! Wir empfehlen euch wegen des grossen Andrangs die Tickets ebenfalls im Voraus zu besorgen. Als wir oben auf der Plattform ankommen, hat es leider schon viele Touristen, was wirklich Schade ist, da man um einen Platz am Rand fast kämpfen muss. Aber die Aussicht über ganz Manhatten macht diesen Umstand im Nu weg. Man hat vom Empire State Building einen 365° Rundumblick und sieht die Brooklyn Bridge, den Central Park sowie die Freiheitsstatue. Nach dem Empire State Building machen wir uns auf den Weg zum Grand Central Terminal. Dies ist der grösste Bahnhof in New York und auch den habt ihr bestimmt schon mal in irgendeinem Film gesehen. Als wir die Haupthalle betreten, haben wir wirklich das Gefühl Jahre zurück gereist zu sein. Es hat einen extrem nostalgischen Touch, wir lieben solche Orte. Als letzter Stopp auf unserer To Do list ist noch der High Line Park. Zu Fuss gehts vom Grand Central Terminal zum High Line Park ca. 1 Stunde. Wir schlendern mit unserem Starbucks Kaffee durch die Strassen und saugen nochmals die Vielfalt der Stadt auf. Der High Line Park ist 9 Meter über dem Boden auf alten Schienen gebaut. Er erstreckt sich über mehrere Meter und überall gibt es was zu Essen sowie viele Sitzgelegenheiten. Wir kaufen uns etwas zu Essen und lassen den Tag hier ausklingen. Wir finden den High Line Park sehr schön vor allem durch das viele Grün, welches eingepflanzt wurde, wirkt der Park wie eine kleine Oase zwischen dem vielen Grau. Danach nehmen wir ein Taxi und fahren zurück ins Hotel. Unseren letzten Abend geniessen wir in unserer Hoteleigenen Rooftop Bar. Stossen gemeinsam an, auf uns und auf diese wahnsinns Stadt! New York - You are great! Und wir sind froh, dass wir bereits jetzt wissen, dass wir dich im November 2024 wieder besuchen dürfen. Eure Travelbuddys
- Tanzania - Jambo!
Vor zwei Jahren haben wir geheiratet. Gleich nach der Hochzeit machten wir uns auf den Weg in unsere langersehnten Flitterwochen. Falls jemand von euch auch vor hat nach TANZANIA zu reisen, teilen wir hier gerne unsere Reisetipps dazu.💕 Da unser Kleine damals noch nicht auf der Welt war, fand die Reise ohne ihn statt, aber in unserem Bericht stehen auch Hoteltipps für Tanzania mit Kindern. Los gehts! In Zürich startet unser Flieger über Doha zum Kilimanjaro Airport. Der Flug dauert mit dem Zwischenstopp gut 14 Stunden. Neu gibt es jetzt aber auch einen Direktflug der Edelweiss von Zürich nach Kilimanjaro Airport, dieser dauert 8 Stunden. Das Erste was uns am Kilimanjaro Airport erwartet ist eine lange Schlange um das Visum zu beantragen. Da wir immer alles im Voraus planen, haben wir das Visum bereits zu Hause online beantragt und bezahlt. Deshalb huschen wir an der langen Schlange mit einem breiten Grinsen im Gesicht vorbei. Leider interessiert das hier niemanden und auch wir müssen uns hintenanstellen und das Visum erneut beantragen und BEZAHLEN! Also kleiner Tipp von uns: Beantragt das Visum einfach vor Ort. Endlich sind wir durch das ganze Prozedere und können zu unserer ersten Lodge. In der Kia Lodge werden wir freundlich begrüsst und ruhen uns in unserem kleinen Häuschen erstmal aus. Nach einem feinen Abendessen gehen wir früh schlafen, denn morgen geht es für uns los in den Serengeti Nationalpark. Um 5:00 Uhr morgens klingelt unser Wecker! Noch völlig verschlafen machen wir uns auf den Weg zum Arusha Airport. Ein Kleinflugzeug fliegt uns direkt (mit zwei Zwischenstopps) in den Norden des Serengeti NP. Schon vom Flugzeug aus können wir die ersten Elefanten sehen und sind einfach nur geflasht! Unsere Ranger warten bereits mit einem ausgiebigen Mittagessen auf uns und schon auf dem Weg ins Hotel sehen wir etliche Tiere und sogar die Flussüberquerung der Migration! Ein sehr seltenes Spektakel! Schöner können Flitterwochen doch gar nicht starten.😍 Die nächsten zwei Nächte verbringen wir im Serengeti Bushtops Hotel. Es ist ein absoluter Traum! Da man in einem Zelt übernachtet (Glamping, also Glamuröses Camping genannt), ist man komplett in der Natur. In der ersten Nacht hören wir bereits ein Tier, welches an unserem Zelt kratzt. Der Atem bleibt uns stehen und wir sind uns sicher, hier unsere Flitterwochen zu verbringen war die beste Entscheidung. Da wir uns natürlich nicht trauen nachzusehen, werden wir nie erfahren welches Tier sich da rumgeschlichen hatte. Am nächsten Tag gehts auf Pirschfahrt. Wer schon mal auf einer Pirschfahrt war, weiss wie aussergewöhnlich diese Erfahrung ist. Nie zu wissen wo sich das nächste wilde Tier verbirgt, den Spuren eines Löwen hinterher zu fahren und einem Leoparden zuzuschauen wie er gerade seine Beute auf einen Baum trägt. Wir können nicht genug davon kriegen, müssen aber zurück in die Lodge den auf uns wartet ein Jacuzzi auf unserer eigenen Terrasse. Der nächste Morgen beginnt mit einer riesigen Überraschung. Breakfast in the Bush bei Sonnenaufgang! Einfach magisch. Während unserem ganzen Aufenthalt werden wir immer wieder vom Hotel verwöhnt und überrascht und auch die Game Drives mit unseren privaten Rangern sind der Hammer. Deshalb sind wir am Abreisetag unendlich traurig diese wunderbare Lodge schon wieder zu verlassen, freuen uns aber zugleich riesig auf unseren nächsten Stopp. Unser Fahrer von Simba Safaris holt uns ab, es liegt eine 4-stündige Autofahrt durch den Serengeti NP aber auch durch viele Dörfer vor uns. Unsere nächste Unterkunft heisst Kati Kati. Nach der langen Anreise sind wir froh endlich anzukommen und sind einwenig geschockt. Nach dem puren Luxus in der letzten Unterkunft ist diese eher einfach gehalten. Ein einfaches Zelt mit einer Dusche, bei welcher man einen Mitarbeiter der Unterkunft rufen muss damit er warmes Wasser in den Duschsack füllt. Aber nach dem ersten Schock fängt es uns an zu gefallen. Genau das wollten wir ja unbedingt! Pure Natur! Beim Abendessen (ebenfalls in einem Zelt), hören wir plötzlich komisches Gelächter. Ein Clan Hyänen steht keine 5 Meter vom Koch entfernt und hat es auf das saftige Fleisch abgesehen. Uns rutscht das Herz in die Hose. Aber die Guides haben alles im Griff und scheinen auch nicht wirklich von den Hyänen beindruckt zu sein. Sie scheinen die Tiere zu kennen und unterhalten sich über sie, ehe sie die Gruppe mit Taschenlampen und Rufen verscheuchen. Auch der Weg zurück in unser Zelt wird zur Zerreisprobe. Ein Guide begleitet uns und wir hören in jedem Gebüsch ein Geraschel. Die letzten paar Meter werden wir immer schneller bis wir fast ins Zelt rennen. Puh geschafft! Am nächsten Morgen werden wir geweckt und verbringen den Tag auf Pirschfahrt. Wir dürfen Leoparden, Giraffen, Löwen, Affen, Geparden, Elefanten und viele weitere Tiere bestaunen. Eine Safari ist einfach magisch und diese Tiere in der Wildnis zu beobachten macht sprachlos. Die Welt scheint für einen Moment still zu stehen. Am nächsten Morgen werden wir schon um 4:30 Uhr geweckt. Heute machen wir eine Luftballonfahrt. Nach einer 1.-stündigen Autofahrt kommen wir mitten in der Wildnis an. Es gibt Tee und kleine Gebäcke und schon gehts los. Zusammen mit dem Sonnenaufang steigen wir in die Luft. So etwas schönes haben wir wirklich noch nie gesehen. Diese Farben der Sonne zusammen mit all diesen Tieren die man von der Luft aus beobachten kann! Ich (Joyce) fange vor Glück an zu weinen. Falls ihr mal im Serengeti NP seid, empfehlen wir euch unbedingt eine Luftballonfahrt zu machen. Die Aussicht ist einfach atemberaubend! Nach drei Nächten heisst es für uns wieder Abschied nehmen und weiter gehts. Wieder sind es ca. 4 Stunden bis zur nächsten Unterkunft. Das klingt lange aber die Fahrten sind jedes Mal extrem spannend, man sieht wie die Menschen in Tansania ausserhalb der ganzen Luxusunterkünfte wirklich leben. Unsere nächste Unterkunft ist die Gibbs Farm. Wie es der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich hier um eine echte Farm. Aber was für eine! Ein echtes Fleckchen Paradies. Auch hier werden wir verwöhnt mit Überraschungen und wahnsinnig gutem Essen. Unser Zimmer ist riesig und eingebetet in Pflanzen. Wir bleiben hier 3 Nächte und besuchen den Ngorongoro Krater sowie den Lake Manyara Nationalpark. Am dritten Tag sind wir müde von den vielen Game Drives und möchten den Tag in der Farm verbringen. Wir rösten unseren eigenen Kaffee, melken die Kühe und schwimmen im Pool. Die Gibbs Farm ist auch super für Ferien mit den Kids. Sie können backen, die Eier fürs Frühstück sammeln und vieles mehr. Nach drei Tagen geht es für uns weiter zu unserem absoluten Highlight. Chem Chem! Ein Traum auf Erden! Diese Lodge ist der absolute Wahnsinn. Direkt nach dem Check in werden wir zu einer Art Turm mit Terasse hinaufgeführt. Hoch oben mit einer wunderschönen Aussicht steht unser Tisch und es wird uns das Essen serviert. Nur wir, unser wahnsinns Essen und vor unseren Augen eine vielzahl von Tieren! Affen die herum springen, grasende Gnus, eine Giraffe die gemütlich vor uns durchschlendert und viele weitere Tiere. Wir stossen an und können unser Glück kaum fassen. Nach dem Mittagessen heisst es erstmal einwenig ausruhen und um 17:00 Uhr wartet eine Überraschung auf uns. Die Unterkunft ist auch wieder im Glamping Style und vor unserem Zelt grasen gerade unzählige Gnus. Wir machen es uns auf der Terasse mit einem Buch und Blick auf die Tiere gemütlich. Als es endlich 17:00 Uhr ist können wir es kaum erwarten endlich los zu gehen. Die Anweisung: Gute Kleidung tragen und die beiden Stöcke, welche sich in unserem Zimmer befinden mitnehmen. Vor unserem Zimmer wartet ein Masai auf uns! Er nimmt uns mit auf einen Bush Walk. Wir sind so nervös und können es nicht glauben, dass uns gerade ein Masai sein Wissen über die Natur beibringt! Er zeigt uns wie Spuren lesen, fängt einen Skorpion damit wir ihn ganz genau unter die Lupe nehmen können und ganz viel mehr. Am Lake Manyara hält der Masai nach einer 2 Stündigen Wanderung an und was wir sehen macht uns sprachlos. Am See ein Feuer, zwei Stühle, der ganze Boden voller Rosenblätter und ein Auto mit Anhänger mit einer integrierten Bar wartet auf uns. Wir lassen den Abend bei Sonnenuntergang ausklingen und sind einfach nur dankbar für die tolle Zeit. Bei mir (Joyce) kullern wieder die Tränen vor so viel Glück. Und ja ich sehe es deutlich, dass auch Kosov einwenig Pipi in den Augen hat. Wir fallen nach diesem wundervollen Tag glücklich und zufrieden ins Bett und freuen uns auf morgen. Um 7:00 werden wir geweckt und ohne Frühstück heisst es wieder mit dem Masai durch den Bush laufen. Ich frage mich, ob sie vielleicht vergessen haben, dass wir noch nicht gegessen haben? Nach einer Stunde laufen und vielen wunderschönen Begegnungen mit Tieren sehen wir mitten im Bush ein grosses Frühstücks Buffet mit eigenem Koch, welcher auf uns wartet. Wir sind einfach nur Baff! So viele Überraschungen und Aufmerksamkeiten haben wir noch nie erlebt. Nach dem Essen geht es direkt auf eine Pirschfahrt und ich (Joyce) darf das krasseste Erlebnis meines Lebens erleben. Unser Ranger sagt mir ich soll ganz vorne auf den Tracker Stuhl (auf der Motorhaube) sitzen. Ich überlege hin und her ob ich das wirklich machen soll. Jeder der mich kennt weiss ich liebe alles was mit Adrenalin zu tun hat und entscheide mich deshalb dafür. Sage aber zu Kosov noch „Falls ich gefressen werde: I love you!“. Also sitze ich nun vorne auf diesem ausgeliefertem Sitz und er fährt weiter durch den Bush. Auf eimal hälter an. Ich höre Baumäste brechen und sehe wie ein riesen Elefant hinter dichten Bäumen und Büschen hervorkommt. Ich denke nur "okay, für mich ist es jetzt vorbei". Er kommt immer näher und zwar frontal auf mich zu. Mein Adrenalin hat seinen Höhepunkt erreicht und ich frage mich wann der Ranger endlich wegfahren will! Der Elefant kommt näher und näher bleibt 2 Meter vor mir stehen. Ich habe das Gefühl ich spüre seinen Atem auf meinem Gesicht. Er mustert mich kurz und läuft dann wenige Zentimeter an mir vorbei. Als er weg ist merke ich wie ich endlich wieder anfange zu atmen und der Ranger, Kosov und ich fangen mit einem Mal alle an zu lachen. Die Sonne ist mittlerweile bereits untergegangen und wir fahren zurück zur Unterkunft. Als wäre das nicht schon genug Adrenalin gewesen hat unser Fahrzeug einen Platten. Der Ranger meint wir sollen im Jeep bleiben während er den Reifen wechselt. Mittlerweile Stockdunkel, versucht Kosov irgendwie ihm mit der Taschenlampe Licht zu geben, was vom Rücksitz aus ziemlich schwierig ist. Als der Ranger nach zwei Versuchen merkt, dass wir zu schwer sind müssen wir aussteigen. Kosov hilft dem Ranger den Reifen zu wechseln und ich leuchte mit einer Taschenlampe zu ihnen und mit einer in der Umgebung herum in der Hoffnung, dass ich das wilde Tier genug früh sehe um wieder ins Auto zu hüpfen. Nach erfolgreichem Reifenwechsel geht es endlich zurück ins Zimmer um uns frisch zu machen, den wie man uns sagt wartet für uns an unserem letzten Abend wieder eine Überraschung auf uns. Wir werden vom Zimmer abgeholt und wieder einmal in den Bush gebracht wo auf einer Wiese unzählige Kerzen und in der Mitte ein Tisch auf uns wartet. Wir werden verwöhnt mit einem köstlichen 5 Gänge Menü unter einem wunderschönen Sternenhimmel. Gibt es etwas romantischeres? Am nächsten Morgen gibt es nochmal ein leckeres Frühstück und dann heisst es Abschied nehmen von diesem magischen Ort! Übrigens - es gibt das Chem Chem Forest extra für Besucher mit Kinder! Nun geht es für uns zurück zum Flughafen Arusha denn unsere letzte Unterkunft wartet auf uns und zwar auf Pempa Island. Erneut fliegen wir mit dem Kleinflugzeug und landen auf dieser wunderschönen Insel. Kristall blaues Wasser, weisse Sandstrände und wunderschöne Sonnenuntergänge erwarten uns hier. Hier verbringen wir unsere letzten 4 Nächte und lassen die Seele baumeln. Tansania du hast uns in deinen Bann gezogen, deine Vielfalt, deine Natur, die freundlichen Einheimischen sowie das wahnsinnig gute Essen. Wir hätten uns für unsere Flitterwochen kein schöneres Land wünschen können. DANKE. Wir hoffen dieser Beitrag hat euch gefallen. Falls ihr Fragen habt zu reisen nach Tansania könnt ihr sie gerne unten in die Kommentare schreiben. Eure Travelbuddys👨👩👦

